Wir haben ein wirklich schönes Fleckchen Heimat mitten im Dorf zurück!

Jetzt sieht er wieder gut aus, der alte Ahorn!

Im Frühling wütete ein Sturm durch Ilfeld und riss dem alten Ahorn am Bleichenköpfchen in Ilfeld einen großen Ast vom Stamm, der seitdem den Platz unter dem Ahorn versperrte. Das Areal wurde gesichert und abgesperrt, die Bank darunter abgebaut, keiner durfte mehr dort hin und keiner wollte mehr dort hin, denn der große Ast verdorrte, das einst so hübsche Plätzchen verunkrautete und wurde unansehnlich. Kein schöner Anblick für uns Ilfelder und unsere Besucher.

Auch uns Ahörner schmerzte der Anblick vom alten Ahorn und so griffen wir zum Telefon, um Zuständigkeiten zu prüfen und danach griffen Martin Hesse, Hansjorg Rödiger und Mario Freitag zu ihren Motorsägen und packten kurzerhand an. Einige Tage später kamen nach Rücksprache mit unserer Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach die Männer vom Bauhof mit schwerer Technik, heckselten das Geäst vor Ort und beräumten das Areal von Reisig und Unkraut. Danke an alle Beteiligten!

Jetzt erstrahlt der betagte um das Jahr 1850 (!) gepflanzte Ahorn im wahrlich alten Glanz, verleiht dem Fleckchen unter seiner mächtigen Krone wieder Würde und lädt zum Verweilen ein. Unser Vereinsmitglied Mario Freitag brachte es mit wenigen Worten auf den Punkt: „Hier ist es so schön, dass man bleiben will. Hier müsste eine größere Sitzgruppe stehen, eine aus Holz, an der auch ältere Mitmenschen mit Rollator oder Rollstuhl Platz finden und gemeinsam mit den Jüngeren sitzen und schwatzen können!“

Besser kann man es nicht sagen. Das wäre schön und vielleicht findet sich eine Lösung, dieses so schöne Fleckchen Heimat mitten im Ort unter dem alten Ahornbaum mit Leben zu erfüllen.

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